T +49 (0)4488 50-6950
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Haus D/EG
Kassenärztliche Bereitschaftsdienstpraxis
T 116 117
Die Praxis ist zuständig für die Versorgung von akut Erkrankten außerhalb der normalen Sprechzeiten der Haus- oder Fachärzte.
Haus D/EG, im Notfallzentrum der Ammerland-Klinik
Sprechzeiten
Mittwoch, Freitag: 17–19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage: 9–13 Uhr und 17–19 Uhr
Notfallzentrum
Unser Leistungsspektrum
Im Erdgeschoss der Ammerland-Klinik, im Haus D, befindet sich das Notfallzentrum, welches gemeinsam mit dem Bundeswehrkrankenhaus betrieben wird. Es ist die zentrale Anlaufstelle für alle Notfallpatienten, unabhängig davon, ob Patienten zu Fuß kommen oder mit dem Rettungsdienst gebracht werden müssen. Notfallpatienten aller Fachrichtungen können hier 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr behandelt werden. Der Weg zum Notfallzentrum ist vom Eingang des Klinikzentrums aus mit rot beleuchteten Schildern gekennzeichnet.
Direkt bei Ankunft im Notfallzentrum wird jeder Patient entsprechend seiner Beschwerdesymptomatik einer Dringlichkeitsstufe zugeordnet. Entsprechend dieser Ersteinschätzung (Manchester-Triage-System) erfolgt die Behandlung durch die zuständigen Ärzte entweder sofort oder möglichst zeitnah. Patienten müssen dazu nicht mehr die einzelnen Ärzte in deren Ambulanzen aufsuchen, sondern die für ihre Erkrankung qualifizierten Ärzte kommen in den Notfallbehandlungsraum. Grundsätzlich bemüht sich unser gesamtes Team, die Wartezeiten möglichst kurz zu halten.
Im Rahmen der Notfallbehandlung kann eine weitergehende Versorgung auf unserer Aufnahmestation notwendig werden. Hier können anstehende Untersuchungen und Therapien fachübergreifend vervollständigt oder eine bei bestimmten Erkrankungen notwendige, kontinuierliche Monitorüberwachung durchgeführt werden.
Im Notfallzentrum arbeitet ein Team aus erfahrenen und hoch engagierten Ärzten, Pflegekräften und Rettungsassistenten unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Bahr (Ammerland-Klinik) und Dr. Lutz Bernsen (Bundeswehrkrankenhaus).
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Überregionales Traumazentrum (ÜTZ)
Unser Notfallzentrum ist für die Versorgung von schwerstverletzten Patienten als Überregionales Traumazentrum (ÜTZ) im Traumanetzwerk Oldenburg-Ostfriesland zertifiziert. Schwer- und schwerstverletzte Patienten aus dem gesamten nordwestdeutschen Raum werden im Haus versorgt. In einem Überregionalen Traumazentrum können Verletzungen aller Schweregrade und aller Körperteile behandelt werden. Es bietet als medizinisches Kompetenzzentrum rund um die Uhr für schwerverletzte Menschen die bestmögliche Versorgung und ist auch auf eine große Zahl von Verletzten vorbereitet. Damit gehört das ÜTZ zu den Einrichtungen mit der höchsten unfallchirurgischen Versorgungsstufe.
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Überregionale Stroke-Unit (Schlaganfallstation)
Die Stroke-Unit ist eine spezialisierte Station zur sofortigen medizinischen Versorgung von Patienten, die einen Schlaganfall oder eine transitorisch ischämische Attacke (TIA) erlitten haben – also vorübergehende neurologische Ausfälle, die sich innerhalb von 24 Stunden vollständig zurückbilden.
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Zertifizierte Chest-Pain-Unit
Für Patienten mit Brustschmerzen ist eine spezielle kardiologische Betreuungseinheit, die zertifizierte Chest-Pain-Unit, in den Notfallbereich integriert.
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ProBeweis
Das Netzwerk ProBeweis bietet eine kostenfreie und vertrauliche Dokumentation und Beweissicherung für Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt.
Als Partnerklinik vom Netzwerk ProBeweis sind wir Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher oder sexueller Gewalt, die noch keine Anzeige erstattet haben und denen mit der vertraulichen Spurensicherung Zeit verschafft wird, sich für eine Anzeige zu entscheiden. Unsere Fachabteilungen der Gynäkologie und der Allgemeinchirurgie bieten Betroffenen eine standardisierte und gerichtsverwertbare Beweisdokumentation sowie Spurensicherung durch rechtsmedizinisch geschulte Ärztinnen und Ärzte. Die Untersuchung ist selbstverständlich vertraulich und kostenfrei. Eine Krankenkassenkarte wird hierfür nicht benötigt.
Betroffene können sich direkt an unser Notfallzentrum wenden. Von dort aus werden Sie an die untersuchenden Ärztinnen und Ärzte der Frauenklinik und/oder der Klinik für Allgemeinchirurgie weitergeleitet.
Weitere Informationen über das Netzwerk ProBeweis finden Sie unter www.probeweis.de.
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Warum muss in der Notaufnahme warten?
In unserer Notaufnahme werden Patientinnen und Patienten nach medizinischer Dringlichkeit behandelt – nicht nach der Reihenfolge des Eintreffens. Lebensbedrohliche Erkrankungen haben dabei immer Vorrang vor weniger schweren Beschwerden.
Eine speziell geschulte Pflegekraft nimmt direkt nach Ihrer Ankunft eine Ersteinschätzung (Manchester-Triage-System) vor. Abhängig von Ihrem Gesundheitszustand und dem aktuellen Patientenaufkommen kann es zu Wartezeiten kommen. Sollte sich Ihr Zustand verschlechtern, informieren Sie bitte umgehend unser Personal.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
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Was ist der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst?
Wenn Sie akute Schmerzen oder andere Beschwerden verspüren, die zwar unangenehm sind, aber nicht unmittelbar der Behandlung in der Notaufnahme bedürfen, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Hausarzt. Sollte dieser zu der Zeit nicht erreichbar sein, weil die Beschwerden außerhalb der Sprechzeiten oder am Wochenende auftreten, können Sie sich an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst wenden:
Ärztlicher Bereitschaftsdienst der KVN
Das Ärztenetz plexxon betreibt in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen in der Ammerland-Klinik eine zentrale Bereitschaftsdienstpraxis für den gesamten Landkreis Ammerland und die Gemeinde Uplengen. Die Praxis ist zuständig für die Versorgung von akut Erkrankten außerhalb der normalen Sprechzeiten der Haus- oder Fachärzte. Sie befindet sich im Notfallzentrum der Ammerland-Klinik.
Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN). Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.
Durchgehend zu erreichen unter der Telefonnummer: 116 117
Notruf
Bei akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Unfällen, die der sofortigen ärztlichen Behandlung bedürfen, wählen sie unverzüglich den Notruf 112.
Ihr Team des Notfallzentrums
Chefarzt, Abteilung für Gastroenterologie und Allgemeinen Inneren Medizin, Ärztlicher Leiter Notfallzentrum
Oberarzt der Klinik für Neurologie, Stv. ärztlicher Leiter Notfallzentrum
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Facharzt Neurologie
Zusatzbezeichnungen: Palliativmedizin, Notfallmedizin, Klinische Akut- und Notfallmedizin
Zertifikat DEGUM für spezielle neurologische Ultraschalldiagnostik, DGKN für EMG-Diagnostik, DGKN für EEG-Diagnostik
Oberarzt, Notfallzentrum
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Facharzt für Innere Medizin, spezielle internistische Intensivmedizin
Stv. Pflegedirektor
Pflegerische Leitung, Notfallzentrum