Glossar

Glossar

  • Aneurysma - krankhafte Aussackung von Blutgefäßen
  • Angiografie - Kontrastmitteldarstellung der Blutgefäße
  • Arterien - Blutgefässe, die das sauerstoffreiche Blut vom Herz zu den verschiedenen Organen und den Extremitäten befördern
  • ASS - Acetylsalicylsäure, bekannt vor allem als Schmerzmittel (Aspirin), wird aber in niedrigerer Dosierung zur Blutverdünnung eingenommen. Verhindert das Zusammenballen von Blutplättchen und damit die Bildung von einem Blutpfropf, dient als Prophylaxe
  • AV Shunt - Arteriovenöser Shunt, operativ geschaffene Verbindung zwischen Arterie und Vene, wird zur Dialyse gebraucht, kann aber auch natürliche Folge von Veränderungen im Gefässsystem sein
  • AVK - Arterielle Verschlusskrankheit, krankhafte Veränderungen der Gefäße, am ehesten durch degenerative Vorgänge mit zunehmendem Alter entstanden, wird gefördert durch Risikofaktoren wie Rauchen, hohen Blutdruck, erhöhte Blutfette, Diabetes
  • BAA - Bauchaortenaneurysma, krankhafte Aussackung der Hauptschlagader
  • Bypass - Umgehung eines erkrankten oder verengten Gefäßabschnittes durch ein Ersatzgefäß, entweder aus körpereigener Vene gewonnen oder aus Kunststoff
  • Carotis - Halsschlagader
  • Cross over Bypass - Bypass von der rechten Leistenschlagader auf die linke Leistenschlagader
  • Cruraler Bypass - Bypass auf ein Unterschenkelgefäß
  • Embolektomie - operative Entfernung eines Embolus (Blutpfropf) aus dem Gefäß mit einem am Ende aufblasbaren Katheter
  • Embolie - Abschwemmen eines Blutpfropfes aus dem Gefäßsystem (z.B. Beinvenenthrombose) oder aus dem Herz (bei Herzrhythmusstörungen) z.B. in die Lunge (Lungenembolie) oder in das Gehirn (Schlaganfall) mit der Folge von verstopften Gefäßen in diesem Bereich
  • Endovaskulär - „im Gefäß“, Therapieform durch Kathetertechniken unter Zuhilfenahme von bildgebenden Verfahren – im Gegensatz zu den „offenen“ operativen Therapieverfahren
  • Farbkodierte Duplexsonographie - Ultraschalluntersuchung der Gefäße
  • Heparin - „Bauchspritze“ gegen Thrombosen, hemmt die Gerinnung, wichtigste Substanz in der Gefäßchirurgie, die verhindert, dass sich in operierten Gefäßen ein Blutpfropf bildet
  • Ischämie - Sauerstoffmangel im Gewebe
  • Marcumar - Medikament, das die Gerinnung des Blutes hemmt, wird zur Prophylaxe und Therapie z.B. bei Thrombosen und Herzrhythmusstörungen verwendet
  • Nekrose - Gewebeuntergang aufgrund mangelnder Sauerstoffversorgung
  • Pedaler Bypass - Bypass auf ein Gefäß im Bereich des Fusses
  • Phlebografie - Kontrastmitteldarstellung der Venen
  • Profundaplastik - Operationstechnik, bei der der Einstrom des Blutes in die tiefe Oberschenkelarterie (Arteria profunda femoris) durch eine trichterartige Erweiterung verbessert wird
  • PTA - Percutane Angioplastie, Aufdehnen einer Gefäßverengung mit einem Ballonkatheter
  • Stenose - Verengung eines Blutgefäßes
  • Stent - gitterartiges Röhrchen, das über einen Katheter an einer Engstelle des Gefäßes platziert wird, um das Gefäß in diesem Bereich offenzuhalten
  • Stentgraft - Stent, der zusätzlich mit einer Kunststoffhülle ummantelt ist, findet Anwendung vor allem bei der endovaskulären Behandlung von Aneurysmen
  • TEA - Thrombendarteriektomie, Ausschälung von Ablagerungen in verschlossenen oder verengten Gefäßen
  • Thrombophlebitis - Entzündung von Venen
  • Thrombose - Gerinnungsstörung aus verschiedenen Ursachen, die zu einer Blutpfropfbildung mit Verschluß des betreffenden Gefäßes führen kann, vor allem auftretend an den Venen der unteren Extremitäten, wird hervorgerufen durch z.B. lange Bettlägerigkeit nach Operationen
  • Ulcus - Geschwür
  • Varizen - Krampfadern, Venen, vor allem oberflächlich gelegen, die aufgrund von Wandveränderungen und fehlender Klappenfunktion das Blut nicht mehr ausreichend transportieren können, die Folge: ausgedehnte strangartige Erweiterungen, Entzündungen, Hautveränderung
  • Venen - Blutgefäße, die das sauerstoffarme Blut aus dem Gewebe zurück zum Herz befördern