Rehabilitation

Endometriosezentrum

Krankheitsbild Endometriose


Rehabilitation

Bei Endometriosepatientinnen werden Rehabilitationsmaßnahmen nach operativen Eingriffen, nach Hormonbehandlungen oder begleitend zu medikamentösen Maßnahmen noch viel zu selten verordnet und durchgeführt. Jede Endometriosepatientin, die sich einer großen Operation wegen ausgedehnter Endometriose mit Organteilverlust (z.B. Darmresektion, Eierstocksentfernung) unterziehen musste oder die wegen chronischer Schmerzen wiederholt per Bauchspiegelung operiert wurde, sollte eine Rehabilitationsmaßnahme durchführen!

Für Anschlussheilbehandlungen (AHB) gelten spezielle Voraussetzungen:
- die AHB erfolgt im Anschluss an eine stationäre Behandlung im Akutkrankenhaus
- · sie wird normaler Weise organisiert durch den Sozialdienst des Akutkrankenhauses
- · sie muss innerhalb von 14 Tagen nach der Krankenhausbehandlung angetreten werden
- · sie wird in speziell zugelassenen AHB-Kliniken durchgeführt.

Für die AHB "Gynäkologische Krankheiten und Zustand nach Operation" gelten folgende Indikationen: Zustand nach erweiterten vaginalen oder abdominalen Operationen oder bei kompliziertem Verlauf

Weitere Möglichkeiten, die eine AHB erforderlich machen könnten, wären z.B.:
- multiple peritoneale Aussaat von Endometrioseherden
- ausgeprägter Adhaesionssitus mit aufwendiger Adhäsiolyse
- Wundheilungsstörungen
- Eingriffe am Darm
- erhöhter intraoperativer Blutverlust
- Zweiteingriffe wegen postoperativer Komplikationen

Weitere Informationen s. unter:
http://www.endometriose-sef.de/ Patientinneninformationen / Rehabilitation