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Seit Mitte des Jahres 2001 besteht das OP-Zentrum der Ammerland–Klinik in seiner heutigen Form. Es setzt sich aus den Bereichen Anästhesie- und OP-Abteilung, Zentralsterilisation, Ambulantes OP-Zentrum und Reinigungsdienst zusammen. Die Führung des Bereiches wird von 4 Teamleitern und einer Pflegedienstleitung wahrgenommen. In den 5 Abteilungen sind insgesamt 66 nichtärztliche Kräfte beschäftigt, die im Jahr ca. 12 000 operative Eingriffe begleiten, von denen ca. 28 Prozent ambulant durchgeführt werden. Großzügig wurde der Aufwachraum gestaltet, der über 12 Überwachungsplätze verfügt. Hier werden die Patienten nach einer Operation nicht nur nachüberwacht, sondern es werden dort auch aufwendige OP-und Narkosevorbereitungen durchgeführt. Nach Rücksprache ist es den nächsten Angehörigen möglich, den Patienten schon kurz nach der Operation beizustehen. Dieses Angebot wird von den Eltern kleinerer Kinder gerne wahrgenommen. Jeden Tag werden von den Mitarbeitern 11 Eingriffs – und OP-Räume gleichzeitig besetzt, die sich 8 Fachabteilungen teilen. Damit die Abläufe möglichst reibungslos verlaufen, wurde für den OP-Bereich ein OP-Management eingerichtet, dass sich aus einem ärztlichen und einem pflegerischen Mitarbeiter zusammensetzt. Unterstützung finden sie bei den jeweiligen ärztlichen Fachkoordinatoren der einzelnen Abteilungen und dem ärztlichen Direktor. Jeden Nachmittag findet eine OP-Konferenz statt, die neben dem OP-Programm und den Op-Zeiten des nächsten Tages die Besonderheiten und Kapazitäten bespricht und ggf. eine Neuverteilung vornimmt. Die Anästhesieabteilung ist zusätzlich für die Notfallversorgung in der gesamten Ammerland-Klinik zuständig. Damit alle Mitarbeiter weiterhin auf hohem Niveau agieren können, wird der Aus-, Fort- und Weiterbildung ein hoher Stellenwert beigemessen.
Burkhard Brocke PflegedienstleitungOperationszentrum