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Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanz-tomographie (MRT) genannt, ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, bei dem innerhalb eines sehr starken Magnetfeldes durch Radiowellen (Hochfrequenzimpulse) im Gewebe Signale hervorgerufen und ausgewertet werden, die von "angeregten Protonen" (im Prinzip Teil des Körperwassers) ausgehen. Die Vorzüge der MRT liegen vor allem im hervorragenden Bildkontrast innerhalb verschiedener Gewebearten und –strukturen. Röntgenstrahlen kommen dabei nicht zur Anwendung. Die Kernspintomographie gilt als unschädlich, wenn eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden: Alle metallhaltigen Gegenstände am Körper stellen wegen des Magnetfeldes eine Gefahr dar und stören außerdem die Bildgebung. Sie müssen unbedingt vor Betreten des Untersuchungsraumes abgelegt werden. Auch metallhaltige bzw. medizinisch-elektronische Implantate aller Art sind problematisch: sie können zerstört oder in ihrer Funktion gestört werden und den Patienten unter Umständen erheblich gefährden: Träger eines Herzschrittmachers dürfen z. B. keinesfalls im MRT untersucht werden. Während der Untersuchung sind recht laute Klopfgeräusche und Töne zu hören, die bei Schaltvorgängen zur Erzeugung der Hochfrequenzimpulse entstehen. Der Patient befindet sich während der Untersuchung auf einer Liege, die für die Messungen in das Gerät gefahren wird. Eine vollständige Untersuchung beinhaltet mehrere Einzelmessungen, die jeweils einige Minuten dauern. Insgesamt beträgt die Aufenthaltszeit im Gerät meist ca. 30 Minuten. Untersuchungen des Bauches oder des Brustkorbes werden mit Atemstillstand durchgeführt: Diese Messungen dauern zwischen 15 und 30 Sekunden.
An unserem Hochfeld-MRT (1,5 Tesla Feldstärke) führen wir sämtliche etablierten Untersuchungen von Kopf, Gelenken und der Wirbelsäule, aber auch der inneren Organe im Bauch- und Beckenraum sowie die MR-Mammographie und -Angiographie durch.