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  Institut für Radiologie - Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Kernspintomographie und Nuklearmedizin  
   
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  Computertomographie (CT)
 

Die Computertomographie (CT) ist eine Fortentwicklung der Röntgendiagnostik, bei der eine Röntgenröhre und Messgeräte (sogenannte Detektoren), die sich exakt gegenüberliegen, um den Patienten rotieren. Diese Anordnung ist das wesentliche Bauteil der CT. Die von der Röhre fächerförmig ausgehenden Röntgenstrahlen werden in Abhängigkeit von der untersuchten Gewebezusammensetzung unterschiedlich stark geschwächt. Da während der Rotation des Röhren-Detektorsystems um den Patienten kontinuierlich alle Daten über die jeweilige Strahlenschwächung (Absorption) gemessen werden, kann mit Hilfe eines Hochleistungsrechners die für jeden durchstrahlten Punkt charakteristische Absorption berechnet werden. Die Umsetzung dieser Messergebnisse liefert das CT-Bild (dunkel bedeutet wenig Schwächung, hell steht für starke Absorption). Es ist also ein Schnittbildverfahren, dessen Aufnahmen mit Röntgenstrahlen und Computerberechnungen gewonnen werden. Bei unserem im Jahre 2003 installierten Computertomographen der neuesten Bauart werden 16 Schichten gleichzeitig untersucht (multislice-CT). Durch die extrem schnelle multislice-Technik haben sich für die CT in den letzten Jahren ganz neue Horizonte eröffnet: Wegen der drastisch beschleunigten Untersuchungsgeschwindigkeit können in sehr kurzer Zeit viel dünnere Einzelschichtbilder gewonnen werden, als dies noch vor wenigen Jahren denkbar war. So wird die räumliche Auflösung (Erkennbarkeit feiner Details) erheblich verbessert. Auch die Nachbearbeitung der digitalen Bilddaten spielt eine größere Rolle, als bei den CTs früherer Generationen: Es entstehen aus den gewonnenen Datensätzen Schnittbilder aller Regionen des menschlichen Körpers in beliebigen Raumebenen, dreidimensionale Aufnahmen, Oberflächendarstellungen von Knochen oder Innenansichten von Hohlorganen. Die neue Technik ermöglicht auch eine umfassende Gefäßdiagnostik ohne belastenden Eingriff (nicht-invasive Diagnostik) und setzt neue Maßstäbe in der Akutversorgung Schwerstverletzter.

 
Schichtaufnahme des Gehirns - Normalbefund

Schichtaufnahme des Gehirns - Schlaganfall  
 
Bandscheibenvorfall CT-gesteuerte Punktion eines Lungenrundherdes

 
3D-Darstellung eines Aortenaneurysmas (erweiterte Bauchschlagader) CT-Angiographie eines Herzkranzgefäßbypass 3D-Darstellung einer Halsschlagader

Unser Leistungsspektrum umfasst neben den gängigen CT-Untersuchungen der inneren Organe bzw. des Brust- und Bauchraumes, des Kopfes und des Bewegungsapparates (Bandscheiben, Knochen, Gelenke) auch CT-Angiographien der hirnversorgende Gefäße, der Herzkranzarterien (Cardio-CT), der Aorta und der Beinschlagadern, interventionelle Eingriffe (CT-gesteuerte Gewebeentnahmen, schmerztherapeutische Eingriffe an der gesamten Wirbelsäule und den Gelenken wie Facettenbehandlungen, periradikuläre Therapie, Sympathicolysen), Osteoporose-Behandlungen mit Knochenzement (Vertebroplastie) und Knochen-dichtemessungen (Q-CT).

 

 

 

 

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