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  Qualitätsbewertung
 

Um die Qualität der Leistungen in unserer Klinik zu ermitteln und zu bewerten, hat sich das Krankenhaus in den vergangenen 3 Jahren an folgenden Maßnahmen beteiligt (Selbst- oder Fremdbewertungen):

Folgende Instrumente zur Fremd- und Selbstbewertung werden eingesetzt.

1.) Patienten- und Mitarbeiterbefragung im Rahmen des Benchmarkings (2002, 2004)

Um die Zufriedenheit unserer Patienten und Mitarbeiter zu erheben, werden seit 2002 in einem Rhythmus von 2 Jahren die o.g. Befragungen durchgeführt. Ein wissenschaftlich erprobter Fragebogen wird Patienten und Mitarbeiter aus-gehändigt. Hier können Mitarbeiter und Patienten ihre Meinung äußern und eine Bewertung der Klinik durchführen. Die Auswertung erfolgt anonym durch ein externes Unternehmen. Das externe Unternehmen fasst die Ergebnisse in einem strukturierten Bericht zusammen. Anschließend werden diese der Ge-schäftsführung, den Leitungskräften und den Mitarbeitern vorgestellt. Der Lenkungsausschuss des Qualitätsmanagements erarbeitet anhand der Auswertung entsprechende Projekte, die nach Priorisierung durchgeführt und die Ergebnisse umgesetzt werden.

2.) Kontinuierliche Patientenbefragung (ab 2003) mit regelmäßiger Zusammen-fassung der Ergebnisse in einem strukturierten Quartals- und Jahresbericht

Um den Zufriedenheitsgrad unserer Patienten kontinuierlich zu erheben, wurde ein Patientenfragebogen erarbeitet, mit allen für den Krankenhausaufenthalt des Patienten relevanten Inhalten. Dieser wird am Aufnahmetag an alle stationären Patienten verteilt. Der Bogen besteht aus vorgegebenen Fragen sowie einem offenen Teil, in dem in einem freien Textfeld schriftliche Ergänzungen ermöglicht werden. Zusätzlich kann der Patient mit dem Beschwerdemanagement der Klinik Kontakt aufnehmen. Im Weiteren werden kontinuierliche Patientenbefragungen im Brustzentrum durchgeführt. Hier erfolgen fach-spezifische Abfragen zu den Leistungen und Schwerpunkten. Zusätzlich werden alle Patientinnen 3 Jahre nach dem Krankenhausaufenthalt persönlich zu ihrer Zufriedenheit mit dem kosmetischen Ergebnis befragt.

3.) Selbstbewertung der medizinischen Fachabteilungen im Rahmen eines Workshops mit der Darstellung der Stärken und Verbesserungsbereiche (Mai 2003)

Die Leitungs- und Führungskräfte der Einrichtung trafen sich im Mai 2003 zu einem Zukunftsworkshop. Jeder Bereich erarbeitete eine Bewertung der Klinik in Bezug auf Stärken und Verbesserungspotential sowie Entwicklungsmöglichkeiten. Daraufhin wurde eine Zielsetzung festgelegt und entsprechende Projekte initiiert.

4.) Kurzcheck nach KTQ [Kooperation für Transparenz und Qualität] (November 2003 - Juli 2004)

Das KTQ-Modell wurde von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Spitzenverbänden der Krankenkassen, der Bundesärztekammer und dem Deutschen Pflegerat entwickelt und besitzt eine hohe Akzeptanz bei allen Krankenhauspraktikern. Mit diesem Modell werden alle Bereiche des Kranken-hauses erfasst. Durch eine Selbst- und eine Fremdbewertung können die Stärken und Verbesserungsbereich einer Klinik ermittelt werden. Das Ziel von KTQ ist eine stetige Verbesserung der Qualität in den Gesundheitseinrichtungen zum Wohle der Patienten und der Mitarbeiter.

Die Entscheidung für das Zertifizierungsverfahren nach KTQ hatte eine intensive Auseinandersetzung mit den Kategorien und Kriterien zur Folge. Zur Durchführung einer Standortbestimmung wurde ein Kurzcheck durchgeführt. Anhand eines Fragebogens wurden alle Leitungskräfte, Beauftragte und sonstige Verantwortliche (z.B. Hygiene, Arbeitsschutz, Brandschutz) aufgefordert, die Fragen stichpunktartig zu beantworten. Nach Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen wurden diese durch den Qualitätsbeauftragen ausgewertet und ein entsprechender Maßnahmenkatalog zur Erfüllung der KTQ-Kriterien erstellt.

5.) Selbstbewertung nach KTQ [Kooperation für Transparenz und Qualität] und EFQM [European Foundation for Quality Management] (August 2004)

Auf Grundlage der Befragungsergebnisse und der Inhalte des KTQ-Berichtes wurde durch eine berufs-, bereichs- und hierarchieübergreifende Arbeitsgruppe eine Selbstbewertung der Klinik durchgeführt. Die Teilnehmer konnten während dieser Tagesveranstaltung Ergänzungen hinzufügen und eine quantitative Bepunktung (Erreichungs- und Durchdringungsgrad) durchführen.

6.) Zertifizierung der Gefäßchirurgie als Gefäßzentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie

Nach durchgeführter Fremdbewertung der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie durch Fachexperten der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie erhielt die Abteilung das Zertifikat „Anerkanntes Gefäßzentrum“.

7.) Zertifizierung des Qualitätsmanagements durch die SWZ und BPC in 2004

Die Ammerland-Klink GmbH wurde bei den Befragungen im Benchmarking und in der Selbstbewertung nach EFQM durch die Firma BPC begleitet und unterstützt. Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen im Qualitätsmanagement und dem Einsatz anerkannter und valider QM-lnstrumente erhielt das QM ein Benchmarking-Zertifikat.

8.) Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie über die Behandlung und Betreuung kolorektaler Karzinome (2001, 2002, 2004)

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie beteiligt sich seit 2001 an der wissenschaftlichen Auswertung von medizinischen Daten im Bereich „Kolorektaler Karzinome“, initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Im Rahmen dieser Qualitätssicherungsmaßnahmen werden alle Fälle eines kolorektalen Karzinoms nach wissenschaftlichen Kriterien dokumentiert und 5 Jahre in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt beobachtet. Die hohe Qualität der Arbeit und Ergebnisse wird in der jährlichen Zertifikatvergabe bestätigt.

9.) Zertifizierung Brustzentrum

Im 4. Quartal 2004 erfolgten die Vorbereitungen zur Zertifizierung des Brust-zentrums der Ammerland-Klinik. Eine Fremdbewertung durch Fachexperten der Deutschen Krebsgesellschaft sowie die Deutschen Gesellschaft für Senologie erfolgte im 1. Quartal 2005.

10.) Umweltbenchmarking

Die Klinik beteiligt sich am Energetischen Benchmarking für Krankenhäuser. Jährlich werden die Energieverbräuche und Müllmengen gemessen und mit anderen Krankenhäusern verglichen. Anschließende Optimierungsmaßnahmen haben eine Reduzierung des Energieverbrauches und Abfallaufkommens zur Folge.

11.) Befragung der Einweisenden Ärzte (2004)

Im Rahmen der Entstehung des Brustzentrums wurden die niedergelassenen Ärzte und Einweiser bzgl. ihrer Zufriedenheit mit der Frauenklinik befragt. Aufgrund dieser Ergebnisse konnten Optimierungsmaßnahmen z.B. in der Arztbriefschreibung oder der Kommunikation eingeleitet werden.

 

 
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