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Die Palliativstation Wie entsteht der Kontakt zur Palliativstation? Aufnahmekriterien für die Palliativstation Ausschlusskriterien für die Aufnahme auf einer Palliativstation Was bedeutet Palliativmedizin? Wem gilt Palliativmedizin? Welchen Sinn hat Palliativmedizin? Wer betreut die Patienten?
Aufnahmekriterien für die Palliativstation Die Palliativstation hat eine begrenzte Bettenkapazität, so dass eine vorherige Anmeldung wünschenswert ist. Vorraussetzungen für eine Aufnahme liegen vor, wenn: - voranschreitende, weit fortgeschrittene Erkrankung mit einer begrenzten Lebenserwartung vorliegt. Darunter fallen Tumorerkrankungen und auch andere internistische und neurologische Erkrankungen - die Erkrankung auf eine kurative (heilende) Behandlung nicht mehr anspricht. - eine Beschwerdesymptomatik nicht mehr ambulant versorgt werden kann. Bei der medizinischen Indikation steht häufig die Schmerztherapie und die übrige Symptomkontrolle (Behandlung von Übelkeit, Erbrechen, Luftnot, Verwirrtheit, Verstopfung etc.) im Vordergrund, bei der psychosozialen Indikation stehen Überforderung der Familie, fehlende soziale Versorgung, Depression und Angst im Mittelpunkt. - der Patient über seinen Erkrankungszustand und seine Prognose informiert ist, die Aufnahme auf die Palliativstation wünscht oder damit einverstanden ist. Im Falle, dass sich der Patient nicht mehr selbst äußern kann, soll der Betreuer oder ein Angehöriger sein Einverständnis dazu geben. - es sich um einen erwachsenen Patienten handelt.