Drucken

Dr. med. Peter Ritter

Direktor der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie

 

 

  Herzlich Willkommen in der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie
 

Die Gefäßchirurgische Klinik der Ammerland-Klinik gehört mit einer Größe von 63 Betten zu den größten Abteilungen dieser Art in ganz Deutschland. Hier werden sämtliche Verfahren der modernen venösen und arteriellen Gefäßchirurgie angewandt, also sowohl die bisherigen hochdifferenzierten offenen Operationsverfahren als auch die neuesten endovaskulären Methoden (Aufdehnung von Gefäßen, die sogenannte PTA , percutane Angioplastie, und Schienung mit Stents, kleinen Gitterröhrchen, die das Lumen der Gefäße offen halten und abdichten können) sowie die Kombination beider Verfahren.

Dabei werden viele Therapieverfahren vor allem auf dem Gebiet der venösen Chirurgie sowie bei den endovaskulären Methoden bereits ambulant angeboten.

Aufgrund der besonderen Qualifikationen der Klinik erhielt diese erstmalig 2003 das Zertifikat eines Anerkannten Gefäßzentrums von der Deutschen Gesellschaft für Gefäß-chirurgie verliehen.

Seit Anfang 2007 bildet die Klinik für Gefäßchirurgie sowie die Abteilung für Radiologie ein gemeinsam von den Deutschen Gesellschaften für Gefäßchirurgie und Radiologie anerkanntes und zertifiziertes Gefäßzentrum ( eines von 5 weiteren gemeinsam zertifizierten Gefäßzentren in Deutschland.)

Jährlich werden ca. 1500 arterielle Eingriffe durchgeführt und ca. 900 vorwiegend ambulante Eingriffe an den Venen (Varizen), dazu kommen etwa 1000 weitere Eingriffe (Wundbehandlungen, Amputationen, plastische Hautdeckungen, Anlage von Herzschrittmachern etc.)

Dabei entfallen etwa 170 Operationen auf die Beseitigung von Engstellen der Halsschlagader, weitere 600 auf Bypassoperationen im Bereich der Becken– und Beinschlagadern inklusive der Unterschenkel- und Fußarterien (Crurale und pedale Gefäßchirurgie) bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen der Beine (Schaufensterkrankheit, Raucherbein, Diabetischer Fuß), etwa 130 Operationen von Aneurysmen (das sind Aussackungen der Schlagadern vor allem der Hauptschlagader und der Arterien der Extremitäten.). Weiterhin wird eine hochdifferenzierte Therapie von Dialysepatienten in enger Zusammenarbeit mit Dialysezentren durch die Anlage von Dialyseshunts durchgeführt (etwa 180 Neuanlagen und Revisionseingriffe im Jahr).

Im Bereich der venösen Chirurgie werden alle modernen Verfahren der Varizenbehandlung (Krampfadern) angeboten inklusive der Sklerosierungstherapie und der Lasertherapie, dabei wird sowohl auf das kosmetische Ergebnis als auch auf die Beseitigung der ursächlichen Entstehung und die Folgen („offene Beine“, Ulcus cruris) der Krampfadererkrankung besonderen Wert gelegt. Zusätzlich wird eine moderne Wundbehandlung gemeinsam mit einer extra eingerichteten Wundambulanz mit operativen und konservativen Methoden betrieben.

Im Rahmen des interdisziplinären Gefäßzentrums wird dabei eng mit den anderen Abteilungen in der Ammerlandklinik (Radiologie, Neurologie, Nephrologie mit Dialysepraxis und Anästhesie) zusammengearbeitet, wir kooperieren aber auch mit Angiologen und Gefäßchirurgen im Krankenhausbereich und mit niedergelassenen Kollegen.

Als Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen bilden wir regelmäßig Medizinstudenten aus, weitere Aufgaben erstrecken sich auf wissenschaftliche Studien im Bereich der Gefäßchirurgie und die Öffentlichkeitsarbeit mit Vorträgen und Informationsveranstaltungen.

Zu allen diesen Themenbereichen finden Sie auf unserer Homepage entsprechende Informationen. Manche Fragen lassen sich nur in einem persönlichen Gespräch klären, bitte zögern Sie nicht mich und meine Mitarbeiter anzusprechen.

Dr. med. Peter Ritter, Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie

 

 
  Medizinischer Bereich > Klinik für Gefäß- und Thoraxchirurgie