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   Fachinformationen für Ärzte und medizinisches Personal
 
  Gefäßchirurgie - Simvastin bei peripherer arterieller Verschlußkrankheit
 

In einer großen Studie der Heart Protection Study Group (HPS) konnte gezeigt werden, dass eine Cholesterol senkende Statin Therapie einen erheblichen protektiven Effekt auf vaskuläre Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall, akute und chronische periphere Ischämien) bei Patienten mit einer pAVK hat, und das unabhängig vom Cholesterin Ausgangswert und anderen Begleiterscheinungen. 40 mg Simvastin pro Tag reduzieren die Inzidenz eines Schlaganfalls und Myocardinfarkts um ca. ¼, und das Auftreten einer peripheren Ischämie um ca. 1/6.

Dabei profitierten Patienten mit einer pAVK und damit einem hohen Risikoprofil besonders von dieser Therapie. ( J Vasc Surg 2007;45: 645-54)

Es muss daher empfohlen werden, dass jeder Patient mit einer pAVK sowohl mit einem Statin (Simvastin 40 mg/d), einem Thrombocytenaggregationshemmer (z.B. ASS 1-0-0) und einem Beta Blocker (wenn keine Kontraindikationen vorliegen) medikamentös eingestellt werden muss.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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