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Ultraschalluntersuchungen in der Gynäkologie (vaginal (von der Scheide) oder abdominal (durch die Bauchdecke)) gehören zum Standard in Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle gynäkologischer Erkrankungen. Deshalb erhalten alle in der Frauenklinik ambulant betreuten sowie stationär behandelten Patientinnen bei Aufnahme und Entlassung eine solche Untersuchung. Die Ausstattung der Klinik umfasst 4 Sonographiegeräte mit den dazugehörenden Sonden (Aufsätzen), die alle in den letzten Jahren angeschafft wurden, so dass der technische Standard den hohen Anforderungen der weiterführenden Diagnostik entspricht. Durchblutungsmessende Untersuchungen einzelner gynäkologischer Organe mittels Doppler-Technik, einem Spezialverfahren der Ultraschallanwendung, helfen im Einzelfall bei der Abklärung von Geschwulsterkrankungen im Bauchraum. Mit ultraschallkontrollierten operativen Eingriffen, insbesondere bei Operationen der Brust und der Gebärmutter, nützen wir ebenfalls die Vorteile des Ultraschalls. Bei der Zustandsbeurteilung des Beckenbodens im Rahmen der Inkontinenzdiagnostik haben die bildgebenden Verfahren des Ultraschalls (sog. Introitus-Sonographie) diejenigen mit belastender Röntgenstrahlung nahezu vollständig abgelöst. Ultraschalluntersuchungen in der Geburtshilfe sind in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Dies betrifft sowohl die Routineuntersuchung in der Schwangerschaft als auch die hoch spezialisierte Fehlbildungsdiagnostik in unserer Ambulanz. Darüber hinaus nutzen wir die Sonographie zum Erkennen und der Verlaufskontrolle von Wachstumsstörungen des noch ungeborenen Kindes in der Schwangerschaft. Ähnlich wie in der Gynäkologie wird auch in der Geburtshilfe die Durchblutung von kindlichen und mütterlichen Gefäßen sowie des Mutterkuchens mittels Doppler-Technik beurteilt, um frühzeitig Veränderungen zu erkennen und entsprechend zu behandeln.