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Endometriose - was tun?
Was ist eigentlich Endometriose?
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Wie kann Endometriose eigentlich entstehen?
Welche Beschwerden macht die Endometriose?
Wie kann der Arzt Endometriose genau diagnostizieren?
Schweregrad der Endometriose
Wie häufig ist eine Endometrioseerkrankung?
Wie wird heute eine Endometriose behandelt?
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Menstruationszyklus

Um Wachstum und Beschwerdebild der Endometriose besser verstehen zu können und um auch die Grundlagen der medikamentösen Endometriosebehandlung zu verstehen ist es wichtig, dass Sie einige Dinge über den normalen Ablauf und die hormonelle Regulation des Monatszyklus wissen.

Der Menstruationszyklus wird durch ein System gesteuert, zu welchem hormon-produzierende Bezirke im Gehirn (Hypothalamus) mit der Hirnanhangs-drüse (Hypophyse) und die Eierstöcke gehören. Das zentrale Steuerzentrum im Gehirn ist mit seinen Impulsen für den Rhythmus des Menstruationszyklus verantwortlich, indem die Hirnanhangs-drüse entsprechend angetrieben wird. Diese regt ihrerseits über weitere Hormone die Eierstöcke an.

Dies führt dazu, dass sich in den ersten 14 Tagen nach einer Menstruations-blutung ein Eibläschen (Follikel) bildet, ein Ei heranreift und etwa in der Zyklusmitte durch Eisprung freigesetzt wird. Der Eileiter fängt dieses Ei-bläschen auf, damit es im Eileiter durch die Samenfäden befruchtet werden kann. Das befruchtete Ei wird dann im Eileiter weiter in die Gebärmutterhöhle transportiert, wo die Eieinnistung statt-findet und damit eine Schwangerschaft entsteht.

Nach dem Eisprung wird aus dem geplatzten Eibläschen der Gelbkörper, welcher das Gelbkörperhormon (Progesteron) produziert, welches wiederum die Gebärmutterschleimhaut auf die Eieinnistung vorbereitet. Während der Eibläschenwachstumsphase und der Gelbkörperhormonphase produziert der Eierstock die wichtigen weiblichen Geschlechtshormone, die mit dem Fachausdruck als Östrogene bezeichnet werden. Diese Östrogene stimulieren das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und sind für ihre Ernährung besonders wichtig.
 

 

 

 

 

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