contact Download Klinikfilm Schriftgrösse Druck Suche Kontakt/Anfahrt Impressum
Allgemeines Endometriose - was tun? Was ist eigentlich Endometriose? Menstruationszyklus Wie kann Endometriose eigentlich entstehen? Welche Beschwerden macht die Endometriose? Wie kann der Arzt Endometriose genau diagnostizieren? Schweregrad der Endometriose Wie häufig ist eine Endometrioseerkrankung? Wie wird heute eine Endometriose behandelt? Rehabilitation Ausführliche Informationen und weitere Links
Rehabilitation
Rehabilitationsmaßnahmen nach operativen Eingriffen, hormoneller oder begleitend zu einer medikamentösen Therapie werden bei Endometriosepatientinnen noch viel zu selten verordnet oder durchgeführt. Für sogenannte Anschlussheilbehandlungen (AHB) gelten spezielle Voraussetzungen - Die AHB erfolgt im Anschluss an eine stationäre Behandlung im Akutkrankenhaus - Sie wird normalerweise durch den Sozialdienst des Akutkrankenhauses organisiert - Sie muss innerhalb von 14 Tagen nach der Krankenhausbehandlung angetreten werden - Sie wird in speziell zugelassenen AHB-Kliniken durchgeführt Mit dem Klinikum für Rehabilitation Bad Salzuflen arbeiten wir in dieser Phase eng zusammen. Klinikum für Rehabilitation Bad Salzuflen Reha-Konzept bei Endometriose Chefärztin Dr. Christiane Niehues Oberärztin Dr. Gabriele von Wahlert Klinikum für Rehabilitation Bad Salzuflen Klinken am Burggraben Fachbereich Gynäkologische Rehabilitation Alte Vlothoer Str. 47-49 32105 Bad Salzuflen Medizinische Anfragen: Tel. 05222 37 - 4366 Fax 05222 37 - 4472 Patientinnenaufnahme Tel. 05222 37 - 4234 05222 37 - 4391 Ressourcenorientierte Endometriose-Rehabilitation Die Situation der Endometriosepatientinnen ist gekennzeichnet durch medizinische, psychische und soziale Problemstellungen, deren Dynamik verschärft wird durch die Tatsache, daß genitale Erkrankungen gesellschaftlich weitgehend tabuisiert sind und somit nur schwer kommuniziert werden können. Folge sind soziale Isolierungstendenzen verbunden mit einem hohen und oft unrealistischen Anspruch an die Arzt-Patientinnenkommunikation in der gynäkologischen Sprechstunde. Der chronische, oft unvorhersehbare Krankheitsverlauf führt zu Unsicherheit und Hilflosigkeit bei Ärzten und Patientinnen. In den Kliniken am Burggraben wurden psychoedukative Schulungseinheiten für Endometriosepatientinnen entwickelt, die sich mit der Anatomie, der Pathologie, der Physiologie, dem Schmerz und der Therapie befassen. Weiterhin gibt es eine Einheit für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Schulungen finden 2 mal wöchentlich in der Gruppe statt. Die Ärztin bzw. die Psychotherapeutin verstehen sich als Moderatorinnen des Gruppenprozesses. In jeden Themenbereich werden die Erfahrungen der Patientinnen zu Grunde gelegt. Mit Hilfe konsequenter Nutzung nicht-medizinischer (laiengerechter) Sprach- und Erklärungsmuster entstehen profunde Kenntnisse über die Zusammenhänge der Erkrankung . Besonders in den therapeutischen Schulungseinheiten wird dem Erfahrungsaustausch unter den Patientinnen breiten Raum gegeben. Naturheilkundliche und sogenannte alternative Therapieverfahren werden diskutiert und in den Orientierungsrahmen miteinbezogen. Damit wird in der Endometriose-Rehabilitation ein wichtiger Beitrag geleistet zur Compliance der Patientinnen und zur Stabilisierung der Arzt-Patientinnen-Kommunikation.Die ressourcenorientierte Vorgehensweise implementiert ergänzend Selbstheilungskompetenzen und wirkt Chronifizierungsprozessen entgegen.