Wundinfektionen Trotz sorgfältigster Hygienemaßnahmen vor, während und nach einer Operation und der zusätzlichen Gabe von Antibiotika können Bakterien in die Wunde gelangen und zu einer Wundinfektion führen. Eine Wundinfektion macht sich durch Schmerzen, Rötung und Schwellung im Wundbereich bemerkbar. Zusätzlich tritt leichtes Fieber auf und die Entzündungswerte im Blut sind erhöht. Solange nur die Haut und das Unterhaut-Fettgewebe von der Entzündung betroffen sind, ist dies für den Patienten zwar belastend und führt meist zu einer Verlängerung des Krankenhausaufenthaltes. Eine echte Gefahr geht von einer solchen Entzündung aber nicht aus. Es ist lediglich notwendig, die Wundklammern zu entfernen, das entzündliche Sekret (Eiter) abzulassen und die Wunde mit speziellen Verbänden und Spülungen zu behandeln. Nur wenn sich die Entzündung in einer Körperhöhle angesiedelt hat (Bauchfellentzündung) sind eine oder auch mehrere Nachoperationen in Narkose nötig, um die Entzündung zu bekämpfen.