Thrombosen / Embolien Unter einer Thrombose versteht man eine spontan auftretende Verklumpung des Blutes in den großen, tiefen Venen des Beckens und der Beine. Die Ursache ist unter anderem eine verlangsamte Blutzirkulation durch Bettlägerigkeit. Es gibt aber auch Krankheiten, wie z.B. Krebserkrankungen, bei denen häufig eine Thrombose auftritt. Wenn sich Teile der Blutverklumpung lösen und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangen, kommt es zu einer lebensbedrohlichen Situation, der Lungen-Embolie. Eine Thrombose kann bei jeder Operation auftreten, ist aber bei großen Operationen und älteren Patienten mit mehreren Begleiterkrankungen sehr viel häufiger. Um diese Komplikation zu vermeiden, werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Der Patient erhält täglich Injektionen mit Heparin, einer Substanz, die die Blutgerinnung herabsetzt (sog. „Blutverdünnung“). Außerdem erhält der Patient Kompressionsstrümpfe, um eine zu große Blutansammlung in den Beinen zu verhindern. Am wichtigsten ist aber die sehr schnelle Mobilisation des Patienten nach der Operation. Das Gehen beschleunigt durch die Muskelbewegung erheblich die Zirkulation des Blutes und wirkt somit am wirkungsvollsten einer Thrombose entgegen. Trotz aller dieser Maßnahmen, kann diese Komplikation nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden.