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Das Leistungsspektrum der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie umfasst die Diagnostik und operative Behandlung von Erkrankung der Bauchorgane einschließlich des Magendarmtraktes, der Schilddrüse und des Afters. "Viszeral" bedeutet übrigens die " inneren Organe betreffend ".Schwerpunkte sind die operative Therapie der Krebserkrankungen des Dickdarms, des Magens, der Bauchspeicheldrüse und der Leber. Des weiterem werden offene und laparoskopische Eingriffe zur Behandlung von Gallensteinleiden, Leistenbrüchen und Refluxerkrankungen des Magen durchgeführt. Laparoskopische Operationen sind Eingriffe, bei denen über einen videounterstützte Bauchspiegelung mittels spezieller Instrumente Operationen durchgeführt werden, ohne das ein großer Bauchschnitt durchgeführt werden muss. Mit dieser Methode ist es heute sogar möglich Teile des Dickdarms zu entfernen. Die Entwicklung der modernen Chirurgie ist rasant. So ist es heute möglich durch die so genannte "Fast Track" Rehabilitation Patienten selbst nach großen Eingriffen durch spezielle Narkoseverfahren und Schmerztherapien schnell wieder zu mobilisieren. Diese Patienten können selbst nach großen Darmresektionen oft schon nach 4 bis 5 Tagen das Krankenhaus schmerzfrei und zufrieden verlassen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die die Behandlung der Erkrankungen des Afters. Dieses Spezialgebiet heißt " Proktologie" Sie umfasst nicht nur die ambulante und stationäre Behandlung des Haemorrhoidenleidens sondern die gesammte Breite der möglichen Aftererkrankungen. Dianostisch sind sowohl Ultraschalluntersuchungen des Afterkanals, als auch Druckmessungen des Schließmuskels möglich. Mit dem Aufbau unseres Wundzentrums haben wir eine qualitative Verbesserung der Versorgung chronischer Wunden erreicht. Hier kommen moderste diagnostische und therapeutische Verfahren zur Anwendung. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sieht einen weiteren Schwerpunkt in der ausführlichen und kompetenten Beratung der Patienten bei chirurgischen Fragestellungen, unabhängig davon, welche Therapieentscheidung der Patient letztendlich trifft.
Dr. med. Wolfgang Probst Direktor der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie