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  Darmchirurgie - Divertikulitis
 

Was sind Divertikel?
Können Divertikel auch Komplikationen hervorrufen?
Welches sind typische Symptome einer Divertikulitis?
Welche Untersuchungen sind notwendig?
Was ist das Ziel der Behandlung?
Was ist zur Operationsvorbereitung erforderlich?
Welche Komplikationen sind  möglich?
Wie verläuft die Behandlung nach einer Operation?
Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?
Ist eine Nachbehandlung erforderlich?
Wer ist Ansprechpartner für Patienten mit einer Divertikulitis?


Wie verläuft die Behandlung nach der Operation?

Nach der Operation werden die Patienten auf der chirurgischen Intensivstation der Ammerland-Klinik betreut . Noch im Operationssaal wird der Schlauch, der vom Narkosearzt zur künstlichen Beatmung während der Operation eingeführt wurde, entfernt. Weitere Schläuche - sofern überhaupt notwendig - dienen zur Ableitung von Wundsekret aus dem Bauchraum (Drainagen), verhindern das postoperative Erbrechen (Magensonde) und dienen zur Ableitung von Urin aus der Blase (Urinkatheter). Auch diese Schläuche werden nach der Operation so rasch wie möglich entfernt. Bereits am Abend darf der Patient wieder aufstehen und trinken.
In Abhängigkeit vom Befinden wird der Patient am nächsten Tag auf seine Station verlegt. Er soll Tee/Wasser trinken und darf ein normales Frühstück zu sich nehmen. Der Flüssigkeitshaushalt wird gegebenenfalls noch durch Infusionen ausgeglichen. Ein ganz wichtiger Faktor für eine rasche Genesung von der Operation ist eine optimale Schmerzbehandlung. Ein Patient sollte nach einer Operation nicht wenig, sondern keine Schmerzen haben.
Wichtig ist in dieser Phase die aktive Teilnahme des Patienten am Genesungsprozess. Jeder Patient sollte sich soviel wie möglich außerhalb des Bettes aufhalten, d.h. im Stuhl sitzen und umherlaufen. Zur Vermeidung einer Thrombose oder Embolie werden Kompressionsstrümpfe und Heparininjektionen erforderlich.
Die Hautnaht kann in der Regel nach 10 Tagen entfernt werden.

 

 

 

 
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