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Was ist ein Leistenbruch?
Was sind typische Beschwerden beim Leistenbruch?
Wie wird ein Leistenbruch diagnostiziert?
Kann von einem Leistenbruch eine Gefahr ausgehen?
Was ist eine Leistenbruch-Operation?
Können Komplikationen auftreten?
Nachbehandlung, wie lange dauert der Aufenthalt?
Ansprechpartner für Patienten mit einem Leistenbruch


Was ist eine Leistenbruch-Operation?

Das Ziel einer Leistenbruchoperation ist der Verschluss der Lücke, durch die Bauchinhalt hindurchgetreten ist. Dies geschieht entweder durch Zusammenraffen körpereigenen Gewebes oder durch Einbringen eines Kunstfaser-Netzes.
Grundsätzlich ist das moderne Verfahren mit Einnähen eines Kunstfaser-Netzes vorzuziehen, da nur diese Methode einen spannungsfreien Verschluss der Bruchlücke gewährleistet, und somit das erneute Auftreten des Bruchs sehr viel unwahrscheinlicher macht. Es handelt sich um gewebeverträgliche und seit vielen Jahren bewährte Implantate, die zu einer dauerhaften Verstärkung im Bereich der Bruchpforte führen.
Ein Kunstfasernetz kann sowohl über einen klassischen Leistenschnitt als auch minimal-invasiv über eine endoskopische Technik eingebracht werden. Beide Operationstechniken werden in Vollnarkose durchgeführt.
Vorteile hat die endoskopische Technik vor Allem in der Phase kurz nach der Operation. Der Patient hat deutlich weniger Schmerzen und kann seine körperlichen Aktivitäten mit körperlicher Belastung sehr viel früher wieder in vollem Umfang aufnehmen. Diese Methode ist aber nicht für alle Patienten geeignet.

 

 

 

 
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